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Mittwoch, 28. November 2007 |
27. Juni 2000 Bei Rangierarbeiten am Degussa Werk Wesseling löste sich ein Dutzend Waggons. Ein Chlorkesselwagen kippte auf den angrenzenden Bahndamm. Es trat kein Gas aus.
Aus zunächst ungeklärter Ursache machte sich eine Gruppe von zwölf Waggons knapp außerhalb des Degussa Werkes selbständig. An der Spitze des herrenlosen Zuges befanden sich drei Chlorkesselwagen. Die gefährliche Karawane rollte unkontrolliert über eine leicht abschüssige Schienenführung quer durch den Nordteil des Werksgeländes. Glücklicherweise stand dort zunächst nichts im Weg. Am Ende der Strecke überrollte der erste Chlortankwagen dann jedoch den Prellbock, durchbrach den firmeneigenen Lokschuppen und stürzte mittlerweile wieder außerhalb der Werksgrenze auf den Bahndamm der Güterzuglinie Richtung Brühl.
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Dienstag, 30. November 1999 |
Ein Starfighter stürzt brennend am 13.Oktober 1967 auf den Eichholzer Acker — 20 Meter von der Wohnbebauung entfernt. Der Pilot konnte sich fast unverletzt mit dem Fallschirm retten.
Major Hans Sonntag flog gerade über Wesseling Richtung Fliegerhorst Nörvenich, als sein Starfighter Feuer fing und außer Kontrolle geriet. Die Maschine raste genau auf die Häuserreihe am Eichholzer Acker zu. „Ich sah Wesseling schon in Flammen stehen“, sagte der Pilot, der den Jagdbomber noch nach rechts unten auf den Acker zu steuerte, bevor er den Schleudersitz betätigte.
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Dienstag, 30. November 1999 |
Schreckenszenario zu Ostern am 2 April 1969: Im Godorfer Hafen explodierte ein mit Flüssiggas beladenes Tankschiff. Es dauert ganze elf Tage, bis die Gefahr gebannt ist.
Wie ein Atompilz sah sie aus: die hundert Meter hohe Feuertulpe der havarierten „Chemgas 10“. Das mit 945 Tonnen Butadien beladene Tankschiff, ein so genannter Schubleichter, war im Godorfer Ölhafen in Band geraten und explodiert. Die traurige Bilanz: Von den neun Besatzungsmitgliedern des Schubschiffverbandes kam einer ums Leben, zwei weitere wurden mit Unterkühlung oder geplatzten Trommelfellen in das Wesselinger Krankenhaus eingeliefert. Die restlichen fünf kamen mit dem Schrecken davon.
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Dienstag, 30. November 1999 |
Ein abgestürzter Bomber macht eine ganze Straße zum Flammenmeer. Der folgende Einsatzbericht der Wesselinger Feuerwehr schildert die mutigen Löscharbeiten inmitten detonierender Munition.
„Am 11 Oktober 1941 um 3.40 Uhr traf die Bereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr in der Stärke einer Gruppe an der Unfallstelle ein. Ein brennend abgeschossenes Flugzeug war in die Adolf-Hiltler-Straße (Anm. d. Red.: heute Kölner Straße) gestürzt. Dabei hatte das Flugzeug die Hälfte eines Gasthauses abgerissen und entzündet. Von hier aus auf der Adolf-Hitler-Straße aufgeschlagen, explodierten die Benzintanks, was zu unmittelbaren Bränden der anliegenden Gebäude (Reederei Braunkohle und Privathäuser) führte.
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